SY Anduril

Dies ist der Blog der SY Anduril. Hier werden seit 2009 Törns von Uwe dargestellt, sowohl mit der Anduril als auch andere Törns, wie zum Beispiel im Solent, UK oder die Atlantiküberquerung im Rahmen der ARC.

ARC Ergebnisse

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So jetzt gibt es auch die kompletten Ergebnisse der ARC und sie sind überraschend. Via con me ist in der Gruppe F auf dem 8 Platz von 16 Schiffen gelandet, d.h. knapp in der besseren Hälfte. In der Gesamtwertung der Cruiser-Devision fuhren wir auf Platz 83 von 138 Booten. Auch nicht schlecht, ich hatte es jedenfalls nicht so gut erwartet, zumal noch mehr drin gewesen wäre mit weniger unnötigem Reffen, mehr Spinnacker-Nutzung, weniger ZickZack-Fahren und mehr taktischem Motoren, wenn es denn unbedingt sein musste. Aber speziell hätten wir weniger oder gar keine Flaute abbekommen, wenn wir konsequent schneller gewesen wären.
Trotzdem ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

ARC Karibik Teil 2

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Es ist Sonntag früh, ich sitze in Elena´s Cafe, habe Wifi und scheibe BLOG bei einem Cappuccino.
Freitag Vormittags mussten wir uns erst mal von dem tollen Abend erholen, d.h. chillen und das Frühstück ganz langsam angehen. Gegen Mittag brechen wir auf, zuerst segeln wir. Aber wir müssen kreuzen, Richtung Norden, nach Rodney Bay. Bei Marigot Bay, einer sehr schönen und daher auch sehr beliebten Bucht. Eigentlich wollen wir uns für eine Stunde an eine Mooing legen und die Bucht genießen. Aber der obligatorische Abfangjäger, sprich eine Typ mit Motorboot, der einem seine Hilfe aufdrängt, will 12 US-$ für eine halbe Stunde Mooring haben. Das ist wirklich unverschämt, also nur eine Runde durch die wirklich schöne Bucht und dann weiter Richtung Rodney Bay.

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ARC Karibik Teil 1

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Seit wir am Montagmittag eingelaufen sind, ist Marina dabei das Boot in ein Chaos zu verwandelt. Es muss unbedingt alles geputzt werden, als ob das nicht bis nächste Woche, wenn sie das Boot alleine hat, Zeit hätte. Von Relaxing (Bohrmaschine) keine Rede. Wir vier Jungs haben gestern das Weite gesucht, zuerst ins Café, dann per Taxi an den Strand. Von dort aus sind wir nach einem guten Imbiss zum Fort Rodney hochgestiegen und hatten eien herrlichen Blick über die Rodney Bay.

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ARC Teil 6

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Das Etmal Sonntagmittag war 114 sm dank 11 Motorstunden, die verbleibende Strecke bis St, Lucia beträgt 141 sm. Aktuell segeln wir mit 3 kn, mal sehen wenn der Wind oder wir aufgeben und den Motor anmachen. Marina will Montag ankommen und daher komplett den Rest motoren. Im Prinzip ist die Flaute zu nah am Ziel eingetreten. Daher gibt es überhaupt die Möglichkeit, zu motoren. Einfach mal Geduld haben ist nicht drin, zumal die ARC-Mails sagen, dass schon fast alle anderen angekommen sind. Wir werden sicher unter den Letzten sein. Leider ist der Wind, wenn er nicht weht, doch nicht bei null, sondern bei 3-4 kn. Das führt aber dazu, dass wir die Segel stehen lassen, sonst könnten uns ja 1 kn Fahrt entgehen. Dies führt dazu, dass die Segel immer hin und her schlagen und das Rigg entsprechend nervtötend knarzt. Da wäre Treiben lassen angenehmer und weniger anstrengend.

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ARC Teil 5

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Samstag, 10.12. Die letzten Tage zogen sich hin. Der Wind hat extrem nachgelassen, nur noch 5 kn, gerade mal 2 Bft. Das heißt natürlich auch, dass die Geschwindigkeit extrem runter ist. Meist nur 2 bis maximal 3 kn, oft auch unter 2kn.

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Gastbeitrag - Flaute

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Zuerst pisste es, was es nur konnte und nun seit 2 Tagen lauern wir auf Wind. Der hat sich einfach schlafen gelegt und lässt uns vollkommen im Stich. Saumässig, das! Wir sitzen somit ca. 320 sm vor Saint Lucia und hoffen. Momentan zeigt der Windpfeil auf knappe 3.5 Knoten, die Fahrt über Grund: 0 Knoten, wir dümpeln dahin. Sauerei. Dabei waren wir doch gar nicht so schlecht dabei. Die Crew meutert nicht und harrt der Dinge, die da evtl. noch kommen, aus. Brave Crew.

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ARC Teil 4

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Mittwoch, 07.12. Gestern war Nikolaus, aber nur dem Kalender nach. Weder Nikolaus noch Knecht Rubresch hat sich sehen lassen. Nachts höre ich Musik, eine wilde Mischung aus BAP, Hannes Wader, Enya, Nightwish und André Heller. Dies und die Hörbücher verkürzen die Nachtwachen, aber es bleibt anstrengend.

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Gastbeitrag - 736 Seemeilen bis St. Lucia

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Die letzten 2 Tage und Nächte waren nicht unbedingt das, was man sich wünschte. Flaute, Wolkendecke, Böen, Sonne, Wellengang, Starkwind, Regengüsse und wieder von vorn.... Die Kleidung wurde mehr als nass, mein Overall auch innen und so war ich bis auf die Unterwäsche durchnässt. Gottseidank haben wir hier Temperaturen über 27 Grad, was die ganze Sache erträglicher macht. Durch das wir nur noch zu viert in der Nachtschicht und teilweise auch tagsüber sind, kommt der Schlaf mehr als nur zu kurz.

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ARC Teil 3

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Sonntag, 04.12. Die Tage plätschern dahin, vormittags Sonne, nachmittags ziehen Wolken auf und Nachts ist der Sternenhimmel teilweise von Wolken verdeckt. Der Tradewind ist zuverlässig, er weht mit 5-6 Bft. aus ENE. Nur selten geht er auf 4 Bft. zurück.

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Gastbeitrag - Noch rund 1200 Seemeilen bis Saint Lucia

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Es ist nicht so, dass eine Seefahrt mit Relaxen, Sonnenschein, Wind und nix tun verbunden ist. Es gibt keinen Tag an welchem nicht irgendwo geschraubt werden muss.

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ARC Teil 2

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Donnerstag, 1.12.
Dienstag hatte ich Backschaft, dafür konnte ich die Nacht davor durchschlafen. Die Nacht im Vorschiff war verdammt unruhig, die Wellenhöhe hat gut zugelegt. Zum Frühstück hab ich dann erst mal ein Highlight gebracht, Rührei mit Speck, kam gut an. Danach Spülen, zum Mittag Nudel-Thunfischsalat und abends Risotto mit Tintenfisch und Muschen aus der Dose. Den Reis zum Teil in Rotwein gekocht, sehr lecker.

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ARC Teil 1

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Montag, 28.11. Das Wasser ist blau, es ist herrlich. Gestern war 1.Advent und Sonntag, aber natürlich nur dem Kalender nach. Die Nächte werden wärmer und tagsüber knallt die Sonne. Zumindest Vormittags, am Nachmittag ziehen meist ein paar Wolken auf. Aber das ist angenehm. Mit den Hörbüchern geht es besser, ich habe eine wilde Mischung aus Krimi, Roman und allem Möglichen vom Server auf mein Android geladen und höre mich durch. Leider scheint das Kopieren nicht immer erfolgreich gelaufen zu sein, bei manchen Büchern fehlen Teile. Nun ja, dann eben weiter zum nächten Buch.

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Gastbeitrag - 1. Advent

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Letzte Nacht gab es verschiedentlich starke Böen, die uns teilweise mit bis zu 8.9 Knoten vorwärts schiebten. Der Wachplan hat sich gut eingefuchst und jeden Tag spielt einer in der Gruppe den "Gingo", d.h. er/sie ist für Verpflegung, Reinigung, Wohlergehen etc. zuständig und wird mit einem 8stündigen Schlaf am Stück belohnt.

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Gastbeitrag - Live on board

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Die Crew hat sich nach 3 Tagen eingewöhnt. Das Leben wird normal, die letzte resp. heutige Nacht wird unter gerefften Segel gefahren, dies, weil doch einige Böen herrschen.

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Gastbeitrag - 2. Tag auf hoher See

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Wir stehen auf Platz 116, was bei 250 Booten nicht schlecht ist. Der Wachplan ist ein ausgekügeltes System: Nachwache zu Zweit, Tagsüber zu Dritt, und einer immer in Backschaft und auf Reserve. Klingt kompliziert, aber es funktioniert.

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Gastbeitrag - 1. Tag auf hoher See

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Hallo zusammen! Die erste Nacht haben wir hinter uns - keiner hat gekotzt, alles gesund und fidel. Zum Abendessen gab es Tortelloni al Pesto, so stinken alle etwa gleichermassen gut. Wir kochen richtig und nun um 17:00 sind Uwe und Mike in der Wache, Jörg, René und meine Wenigkeit haben Wachfrei (mind. bis 20:00h).

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ARC-Vorbereitung Teil 3

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Samstag, 19.11.
Heute Morgen muss Marina ausklarieren und danach ist Skippers Briefing, zu dem Marina und ich gehen. Der Rest der Crew, Mike, Jörg und Rene putzen noch das Boot von außen und erwarten die Lieferung von Gemüse und Fleisch. Das Skippersbriefing war interessant und die Wetterlage sieht so aus, dass wir die klassische Route gehen werden. Nach SSW bis zur Höhe der Kap Verden und dann nach Westen.

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ARC-Vorbereitung Teil 2

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Mitwoch, 16.11.
Ich wache früh auf und schreibe endlich mal in den BLOG. Heute sind wieder Seminare angesagt, aber genaues weiß mich noch nicht. Marina teilt mit, dass zuerst First Aid on Sea angesagt ist und dann Weather and Routing. Da ging es darum, wie weit südlich man fahren soll. Der Großkreis, d.h. die kürzeste Entfernung nach St. Lucia sind 2700 sm, aber weiter südlich, d.h. die klassische Route sind 200 sm mehr. Wir werden wahrscheinlich so einen Mittelweg nehmen.

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ARC-Vorbereitung Teil 1

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Endlich geht es los, es ist gepackt und Anne bringt mich um 10:00 nach Düsseldorf zum Flughafen. Der Flug mit Condor startet pünktlich, das Flugzeug ist voll bis zum letzten Platz. Wegen Gegenwind brauchen wir etwas länger, fast 5 Stunden und landen 16:30 in Las Palmas auf Gran Canaria. Hier ist es eine Stunde früher als in Deutschland. Ich habe zwar Annes Rat befolgt und nach anderen Seglern gesucht, aber leider erfolglos. Also gelange ich alleine per Taxi zum Hafen für 35€

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Warten auf die ARC

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So jetzt sind es noch 5 Wochen, langsam nähert sich der Termin für die Abreise. Am 13.11. werde ich nach Gran canaria fliegen und am 20.11. geht die ARC (Atlantic Rally for Cruisers) los.

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